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Heilerde innerlich anwenden: So funktioniert das richtig

innerliche Anwendung Heilerde WirkungHeilerde ist dafür bekannt, dass sie verschiedenste Krankheitsymptome bzw. unangenehme Erscheinungen (z.B. Blähungen) lindert. Deshalb kannst du die Heilerde innerlich bei vielen Beschwerden einsetzen. Generell benötigst du hierfür Erde, die speziell für die innerliche Anwendung bestimmt ist. Einen Hinweis darauf findest du in der Regel auf der Verpackung eines Heilerdeproduktes. Doch wie wirkt Heilerde innerlich und welche Inhaltsstoffe sind dafür verantwortlich?

 

Heilerde innerlich anwenden: So agiert sie im Körper

Schon lange weiß man, dass Heilerde innerlich eingesetzt werden kann. „Bei funktionellen Magen-Darm-Erkrankungen, bei säurebedingten Magenstörungen, Völlegefühl und Blähungen ist die Wirkung von Heilerde bereits erwiesen“1, erklärt Dr. Dr. Bernard Uehleke von der Berliner Charité. Auch bei Sodbrennen kann das Naturprodukt zum Einsatz kommen. Heilerde hat eine sehr gute Säurebindungskapazität, wodurch sie zu einem natürlichen Antazidum wird. Sie neutralisiert überschüssige Magensäure effektiv und verschafft so schnell Linderung. Nebenwirkungen sind bis heute nicht bekannt.2

 

Reizdarm, Blähungen, Mundgeruch oder Magenbeschwerden innerlich mit Heilerde bekämpfen

Heilerde kann verschiedenste innerliche Beschwerden lindern. Sie verfolgt dabei ein sehr einfaches Prinzip. „Kommt sie mit Flüssigkeit in Verbindung, quillt sie auf und vergrößert dabei ihre Oberfläche. […] [saugt] so im Magen-Darm-Trakt Giftstoffe und überschüssige Säure wie ein Schwamm auf und transportier[t] sie ab.“3 Bei folgenden Beschwerden wirkt die heilende Erde innerlich angewandt besonders effektiv:

  • Blähungen: Blähungen können diverse Ursachen (z.B. gasbildende Nahrungsmittel wie Kohl) haben. Im Darm entstehen durch Bakterien Gase, „Heilerde absorbiert überschüssige Luft und Gase“3.

  • Sodbrennen: Die Speiseröhre wird bei Sodbrennen durch die Magensäure stark in Mitleidenschaft gezogen. Die Erde absorbiert diese Säure effektiv und lindert so die typischen Schmerzen, die sich durch ein Brennen oder Stechen äußern.

  • Reizdarm: Wer unter starken Bauchkrämpfen, Durchfall oder Blähungen leidet, hat oftmals einen gereizten Darm. Die Heilerde wirkt dabei wie eine Art Schwamm, der die Luft im Darm absorbiert.

  • Reizmagen: Im Magen kann es durch verschiedenste Einflüsse ebenfalls zu sehr unangenehmen Beschwerden kommen. Hierzu zählen u.a. Magendruck, Völlegefühl und Aufstoßen. Die Heilerde bindet auch hier z.B. überschüssige Magensäure.

  • Hautunreinheiten: Auf den ersten Blick würde man hier vermuten, dass das Naturprodukt nur äußerlich angewandt werden kann. Doch Hautprobleme wie Akne, Pickel oder Mitesser entstehen auch, wenn zu viele Schad- und Giftstoffe im Körper (z.B. Darm) vorhanden sind. Innerlich bindet die Heilerde diese Stoffe und führt sie so nach außen auf natürliche Art und Weise ab.

  • Mundgeruch: Sehr unangenehm für die betroffene Person und ihrem Gegenüber. Mundgeruch kann viele Ursachen haben. Oftmals handelt es sich hierbei um Entzündungen im Mundraum, die durch Heilerde Spülungen minimiert werden können. Wie das genau funktioniert, erfährst du in unserem Beitrag „Heilerde und Mundhygiene“.

  • Begleitende Maßnahme beim Basenbad: Heilerde kann bei regelmäßiger Einnahme eine begleitende Maßnahme beim Durchführen eines Basenbades mit dem Ziel einer Entsäuerung des Körpers sein.

 

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Richtig Heilerde innerlich anwenden: Darauf musst du achten

Pur Heilerde innerlich anzuwenden, ist ein recht unangenehmer Prozess. Schließlich handelt es sich hierbei um ein feines Pulver, welches man nur sehr schwierig unterschlucken kann. Deshalb solltest du die Heiler innerlich als Getränk oder in Kapselform zu dir nehmen. Für einen Drink mischt du das Pulver in einem bestimmten Verhältnis einfach mit Wasser oder Tee (wir empfehlen u.a. Kamillentee). Bei der Erde für die innerliche Anwendung musst du darauf achten, dass du das richtige Produkt kaufst. Hierbei handelt es sich um besonders feine Heilerde, die speziell gemahlen wurde. Dadurch löst sie sich sehr schnell in der Flüssigkeit auf. Sie kann einfacher getrunken werden und hat zusätzlich den Vorteil, dass sie eine größere Oberfläche besitzt und deshalb ihre Saugfähigkeit nochmals erhöht wird. Bei der innerlichen Einnahme der Heilerde solltest du zudem beachten, dass diese aufgrund ihrer Eigenschaften auch Nebenwirkungen haben kann. So weist Autorin Eva Marbach darauf hin, dass man andere Medikamente immer mit mindestens einer Stunde Abstand zur Erde einnehmen sollte. Eine zeitgleiche Verwendung bürge nämlich „die Gefahr, dass die Heilerde die wirksamen Substanzen der anderen Medikamente bindet und sie dadurch unwirksam werden.“4

Hinweis Arzt

1 Dr. Dr. Bernard Uehleke in Werner Voss, Stefan Siebrecht, Roland Jermann: Gesunde Haut: So bleibt sie für immer jung und schön. Stuttgart 2015, S.115.

2 Vgl. http://www.luvos.de/Produkte/Luvos-Heilerde-1-fein

3 Nicole Schaenzler,Christoph Koppenwallner: Magen und Darm natürlich behandeln. München 2010, S 64.

4 Eva Marbach: Gesundheitsratgeber und Hausapotheke. Norderstedt 2012, S.89.

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