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Heilerdewickel zur Linderung verschiedenster Beschwerden einsetzen

HeilerdewickelSicherlich kennst du Wickel noch aus deiner Kindheit. Mit einem Wadenwickel wurde bei Fieber z.B. versucht, die Körpertemperatur auf natürliche Art und Weise zu senken. Auch gibt es Wickel, die speziell bei Entzündungen der Gelenke oder der Haut eingesetzt werden. Hierfür eignet sich besonders gut ein Heilerdewickel, der gleich mehrere Beschwerden auf einmal lindern kann. Heilerdewickel kannst du schnell und einfach selbst herstellen. Achte bitte bei der Zubereitung darauf, dass du Heilerde nutzt, die für die äußere Anwendung gedacht ist.

 

Rheuma, Quetschungen, entzündete Gelenke: Heilerdewickel wirken warm und kalt

Ein Heilerdewickel kannst du vielseitig einsetzen:

  • bei Rheuma und damit verbundenen Beschwerden
  • bei entzündeten Gelenken
  • bei Prellungen
  • bei Quetschungen
  • und bei Verstauchungen.1

Bei der Herstellung von Heilerdewickel musst du vor allem darauf achten, ob es sich um einen kühlenden oder wärmenden Wickel handeln soll. Letztere Variante kommt vor allem bei rheumatischen Beschwerden zum Einsatz, während kalte Wickel eher für Prellungen oder Quetschungen geeignet sind. Kalte Heilerdewickel wirken zum einen durch den Reiz, welcher von der Kälte selbst ausgeht und auch durch den Eigendruck. Hierdurch verengen sich nämlich die Blutgefäße und die Spannung der Muskulatur lässt nach. Zudem verlangsamt sich der Stoffwechsel und Schmerzen werden als weniger stark empfunden.2 Die warme Anwendung wirkt hingegen anders. Hierbei wird die Durchblutung gefördert, was der Muskulatur zugute kommt. Auch Verkrampfungen (z.B. im Bauch oder Darm) können so gelöst werden.

Heilerdewickel schnell und einfach selbst herstellen

Ein Heilerdewickel besteht aus zwei Schichten. Das Innentuch sollte am besten aus Leinen sein, um die Heilerde möglichst gut aufzunehmen. Ein äußeres, dickeres Baumwolltuch dient dem Schutz vor Nässe.3 Die Heilerde, die du zur Herstellung von Heilerdewickel benötigst, kannst du in Apotheken, Reformhäusern oder Drogerien günstig kaufen. Zusätzlich brauchst du:

  • Warmes oder kaltes Wasser zum Anrühren

  • Feuchte Wickeltücher, die luftdurchlässig sind (z.B. aus Baumwolle oder Leine) und zuvor in Wasser eingetaucht und sehr gut ausgewrungen wurden.

  • Ein trockenes Wickeltuch

  • Eine Decke, die während der Ruhephase genutzt wird.

 

Für einen Heilerdewickel empfehlen wir ein Mischverhältnis, welches zu sieben Teilen aus Heilerde und zu zwei Teilen aus Wasser besteht. Dadurch entsteht eine Paste, die auf die zu behandelnden Stellen aufgetragen wird. Die feuchten Tücher werden nun rumgewickelt. Zum Abschluss legst du das trockene Wickeltuch drüber. Die Ruhezeit ist vom Anwendungsziel (kühlend/wärmend) abhängig.

Hinweis Arzt

1 Vgl. Karin Hertzer: Hausmittel: Wann helfen welche Wickel?, in http://www.apotheken-umschau.de/Alternative-Medizin/Hausmittel-Wann-helfen-welche-Wickel-341317.html 24.04.2014. Eingesehen am 05.03.2015

2 http://www.luvos.de/data/luvos/media/doc/Gebrauchsinfo_Heilerde_2.pdf

3 Karin Hertzer: Karin Hertzer: Hausmittel: Wann helfen welche Wickel?, in http://www.apotheken-umschau.de/Alternative-Medizin/Hausmittel-Wann-helfen-welche-Wickel-341317.html 24.04.2014. Eingesehen am 05.03.2015

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