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Vielseitig einsetzbar: Die äußerliche Anwendung von Heilerde

Heilerde aeusserliche AnwendungMal juckt sie, mal ist sie einfach nur trocken oder schuppig. Die Rede ist von unserer Haut, die täglich sehr vielen Belastungen ausgesetzt ist und darauf negativ reagiert. Als größtes menschliches Organ ist sie zudem anfällig für diverse Erkrankungen. Du kannst Heilerde bei solchen Beschwerden nutzen, um die unangenehmen Beschwerden (z.B. juckende oder unreine Haut) entscheidend zu lindern. Hierfür ist vor allem eine äußerliche Anwendung von Heilerde erforderlich. Darüber hinaus bietet Heilerde im Bereich der kosmetischen Pflege diverse Vorteile.

 

 

Die äußerliche Anwendung von Heilerde: Darum ist sie so wertvoll

Heilerde ist dafür bekannt, dass sie sehr viele Inhaltsstoffe besitzt, die eine positive Auswirkung auf die menschliche Gesundheit besitzen. Die Erde hat, da sie aus vielen kleinen Partikeln besteht, eine große Oberfläche im Verhältnis zur Masse, weswegen sie besonders viele Stoffe aufnehmen und binden kann.1 Darüber hinaus enthält Heilerde diverse Inhaltsstoffe, die für eine gesunde und strahlende Haut absolut notwendig sind. Hierzu zählen unter anderem wichtige Mineralstoffe, wie Kalzium, Magnesium oder Zink.

 

Haut- und Haarprobleme beseitigen: Die äußerliche Anwendung von Heilerde hilft dabei

Haut und Haare gehören sicherlich zu den Bereichen des Körpers, die oftmals eine sehr intensive Pflege benötigen. Beide zeigen verschiedensten Erkrankungen sofort an. Zudem schädigen Umwelteinflüsse die Struktur der Haare bzw. der Haut. Zu den bekanntesten Beschwerden gehören sicherlich:

  • Juckende, schuppende und gerötete Haut durch diverse Hauterkrankungen (z.B. Akne, Neurodermitis, Schuppenflechte oder Pilzbefall).

  • Durch intensive Sonneneinstrahlung verbrannte Haut.

  • Juckende und entzündete Hautpusteln, die aufgrund eines Insektenstiches hervorgerufen werden.

  • Trockenes und brüchiges Haar als Folge eines Mineralstoffmangels.

  • Fettiges Haar durch eine Talgüberproduktion hervorgerufen.

In all diesen Fällen kann die äußere Anwendung von Heilerde eine entscheidende Linderung der Symptome hervorbringen. In der Regel musst du dafür die Erde mit Wasser mischen und zu einem Brei rühren. Dieser wird auf die betroffenen Hautstellen aufgetragen. Wichtig ist hierbei, dass die Heilerde so lange auf der Haut verweilen muss, bis sie komplett getrocknet ist. Einen interessanten Hintergrundbericht hierzu findest du übrigens in unserer Rubrik „Heilerde und Hautpflege: Darauf kommt es bei der Anwendung an“. Auch dein Haar kannst du mit der Erde pflegen und es wieder auf Vordermann bringen. Die Erde nimmt bei zu fettigem Haar den überschüssigen Talg auf und versorgt generell die Kopfhaut mit wichtigen Mineralstoffen. Im Beitrag "Mit Heilerde Haare pflegen und sie wunderschön aussehen lassen“ gehen wir darauf noch genauer ein.

 

Auch Migräne und Verspannungen mit Heilerde lösen

Neben der klassischen Anwendung bei Haut- und Haarproblemen kann Heilerde äußerlich angewendet auch bei Migräne und Verspannungen zum Einsatz kommen. Hierfür eignen sich vor allem Umschläge und sogenannte Packungen, die auf die schmerzenden Stellen gelegt werden. Generell empfiehlt es sich, bei Verspannungen Heilerde und Wärme miteinander zu kombinieren. „Wärme ist das A und O, um diese Verspannungen und somit auch die Schmerzen wieder loszuwerden. Denn durch die Wärme kann das Muskelgewebe entspannen, wird gelockert, und bei Wärme lösen sich die Verhärtungen.“2 Deshalb kann auch ein warmes Bad mit der heilenden Erde in diesem Bereich einen großen Effekt erzielen. Für Migräne hingegen gilt, dass ein kühlender Heilerdeumschlag äußerlich angewendet sehr schmerzlindernd wirken kann.

 

Bad, Creme oder Umschlag: Welche äußere Anwendung von Heilerde passt zu mir?

Heilerde äußerlich anzuwenden kann auf vielseitige Art und Weise erfolgen. So kann man aus Wasser und Heilerde zum Beispiel ein Brei angemischt werden, welcher im Prozess des Trocknens eine extreme Saugwirkung verursacht und in seiner Funktion einem Löschpapier ähnelt.3 Generell stehen folgende äußere Anwendungsmethoden zur Auswahl:

  • Wickel
  • Cremes
  • Packungen und Umschläge
  • Bad
  • Maske
  • Paste

Wenn du eine äußerliche Anwendung von Heilerde durchführen möchtest, solltest du stets einige Dinge beachten. Wichtig ist vor allem, dass du mögliche Nebenwirkungen abschätzen kannst. Deshalb raten wir dir stets, vorab deinen Arzt, Heilpraktiker oder Apotheker danach zu fragen.

 

Heilerde äußerlich für die Gesundheit anwenden

Heilerde kann äußerlich angewendet auch Linderung bei verschiedenen Krankheitsbildern verschaffen. So kann sie als Brei oder Wickel aufgetragen bei Gelenksentzündungen, Rheuma oder Arthrose Schmerzen lindern, indem sie kühlend auf die betroffene Stelle wirkt. Zugleich entzieht die Erde äußerlich aufgetragen Giftstoffe aus der Haut und kann so den Heilungsprozess beschleunigen.

Hinweis Arzt

1 Vgl. Angelika Brodde: Heilerde: Naturstoff gegen unreine Haut. In http://www.apotheken-umschau.de/Haut/Heilerde-Naturstoff-gegen-unreine-Haut-352427.html. Eingesehen am 25.02.2015

2 Dr. Lisa Weissbach: Rückenschmerzen nachhaltig beenden: Wie Sie jetzt Ihre Rückenprobleme dauerhaft in den Griff bekommen. Berlin 2013

3 Vgl. Dr. Bernhard Uehleke in Angelika Brodde: Heilerde: Naturstoff gegen unreine Haut. http://www.apotheken-umschau.de/Haut/Heilerde-Naturstoff-gegen-unreine-Haut-352427.html. Eingesehen am 25.02.2015

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